Markus Quetting, Wesseling
November 26, 2011 in Kandidaten2011
Markus Quetting, Vorsitzender Stadtelternrat Wesseling
„Kinder sind das kostbarste Gut unseres Dar sein und so sollten wir, die Gesellschaft und Politik sie auch behandeln“
Mein Name ist Markus Quetting, 36 Jahre, verheiratet, Vater eines vierjährigen süßen Mädels, Rheinländer und beruflich Unternehmer mit knapp 11 Jahren Finanzierungserfahrung von technologieorientierten Start Up´s und deren Begleitung von der Gründung bis zum Börsengang.
Im ehrenamtlichen/politischen Bereich war ich lange Jahre aktiv in verschiedenen Themen der Wirtschaftpolitik und deren Gestaltung über Verbände und politische Gremien bis zur Bundes- und EU-Ebene. Konsequente Familienförderung gehört übrigens durchaus auch zu einem verantwortungsvollen, wirtschaftspolitischen Handeln. Das ist meine Überzeugung.
Was ist mir wichtig?
ZEIT FÜR WAHRHEITEN
Immer wieder werden in FAZ, FT, und Süddeutsche schöne und literarisch wertvolle Berichte veröffentlicht über erfolgreichen Frauen, die es schaffen Familie, Kinder und ggf. noch Haushalt mit Bravour zu meistern, und noch quasi nebenbei Karriere zu machen.
Natürlich ist es gut solche Beispiele überhaupt zu haben, aber wird uns hier nicht eine „Scheinwelt“ vorgespielt?
Ist die Vereinbarkeit von Familie von Beruf für jeden der Sie wünscht und vor allem unabhängig vom finanziellen Backround der Familie wirklich gegeben?
Ich denke das ist ein Wunschdenken und eine der großen Lügen der aktuellen Gesellschaftlichen Themen.
Die soziale Herkunft und der finanzielle Backround der Familie spielen immer noch in unserer aufgeklärten, klassenlosen Gesellschaft wichtige, wenn nicht sogar die entscheidenden Punkte für die zukünftigen Lebens- und Berufschancen unserer Kinder.
Macht es also dann Sinn in Zeiten nicht ausreichender KITA-Plätze mit dem Betreuungsgeld einen finanziellen Anreiz zu initiieren Kinder nicht in die Kita zu schicken? NEIN.
Insbesondere Kinder aus bildungsfernen, einkommensschwachen oder einkommenslosen können durch diese Neuerung empfindliche Nachteile erleiden. Gerade in diesem Bereich bedürfen Kinder einer intensiven und möglichst frühen Betreuung, die Ihnen ggf. ihr Elternhaus nicht bieten kann. Eindrucksvoll wird dieses Problem durch die Erfahrungen in Thüringen dokumentiert. Das hier seit einigen Jahren eingeführte Landesbetreuungsgeld in Höhe von EUR 150 hat bereits zu dokumentierten Entwicklungsverzögerungen bei ferngebliebenen Kindern geführt.
Frühe Bildung und frühe soziale Kontakte und Bindungen sind enorm wichtig für die weitere Entwicklung alle unserer Kinder.
Familien- und Bildungspolitische Ansätze und Gesetze sind vorhanden, bedürfen aber der tatsächlichen und qualitativ „sauberen“ Umsetzung bzw. auch Korrektur an der einen oder anderen Stelle. Mit dem Landeselternrat ist nun endlich eine konzentrierte Institution geschaffen, die auch den Finger in die offene Wunde legen kann und muss.
Was habe ich bisher gemacht?
- Elternrat Kita Regenbogen, Wesseling ab Sommer 2010
- Vorsitzender Stadtelternrat Wesseling ab November 2010
Darüber hinaus:
In den letzten 12 Monaten habe ich mich Stück für Stück aus den ehrenamtlichen politischen Positionen zurück gezogen, insbesondere meiner Arbeit bei der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung. Das gab mir mehr Raum für meine Familie und einen meiner Kerngedanken:
„Familie muss in Deutschland noch viel, viel weiter in den Fokus der Gesellschaft und Politik.“
Denn in all unseren Kindern ruhen die innovativen Gedanken und Ideen von Morgen, die letztendlich unsere Gesellschaft durch das Zeitalter der demographischen Veränderung führen sollen.
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