Heike Stoye, Iserlohn
November 24, 2011 in Kandidaten2011
Mein Name ist Heike Stoye-Kraft, ich bin 44 Jahre jung, glücklich verheiratet, 2-fache engagierte Mutter und parteilos.
Was ist mir wichtig?
Die Liebe meines Lebens: unser kleiner Sohn Patrik und mein Ehemann Peter sowie meine Eltern, die mit uns gemeinsam in einem „Mehrgenerationenhaus“ leben.
Und unsere Zukunft, nämlich unsere Kinder!
Wir bilden gerade in Iserlohn eine „praktische Bildungsinitiative“ aus JAEB, Schul-pflegschaften, Wirtschaft, Handwerk und Lehrern, da wir nicht länger auf die Politik und ihren viel zu späten und theoretischen Gesetzesänderungen warten wollen. Wir wollen jetzt zum Wohl unserer Kinder in unserer Stadt und in diesem Land NRW praktisch etwas bewegen.
Es fängt mit den Kleinsten an und geht dann sofort weiter. Wenn wir nicht ganz unten eine Änderung aus der praktischen Sicht der Eltern/Familien erarbeiten, wird diese neue Generation, nämlich unsere Kinder, in den Mühlen der Politik „gefangen“ bleiben. Ob U3-Plätze, Betreuungszeiten, entsprechende Fördermaßnahmen für unsere individuellen Kinder mit oder ohne Behinderung, die frühe Weichenstellung für Bildung, mehr Pädagogen/ Personal um auch mal wirklich ausreichend Zeit für die Kleinsten und ihre Sorgen und Probleme zu haben, genügend Geldmittel für entsprechende Gebäudesanierungen, KITA-Bedarfsmaterial usw., dies ist mir sehr sehr wichtig. Praktische und hilfreiche Anregungen der Eltern müssen in der Politik, und zwar auf Landes- und Bundesebene endlich Gehör finden. Unsere Kommunen werden durch Landesmittelstreichungen, kaum durchschaubare Förderprogramme der Landes- und Bundespolitik auch nicht entlastet sondern belastet, was letztendlich nicht zum Wohl unserer Kinder führt! Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, wenn mit den entsprechenden Personen in der kommunalen Politik und der Verwaltung sowie der richtigen Begründung vernünftig argumentiert wird, dann bewegt sich auch etwas praktisch! Und ich glaube ebenfalls, das dies durch Hartnäckigkeit und Engagement auf Landesebene durchaus auch möglich ist.
Ich engagiere mich seit 2009 für unsere Kinder in unserer Stadt, dies würde ich gerne nun auch auf Landesebene.
Kann ich mir für den LEBR Zeit nehmen?
Die Zeit für diese anspruchsvolle Tätigkeit habe ich!
Ich arbeite z. Zt. mit meinem Ehemann gemeinsam und selbständig in unserem Handwerks-betrieb. Die Organisation meines Engagements für die Kinder unserer Stadt schaffe ich bereits seit 2 Jahren mühelos, da mein Ehemann mir hierbei den Rücken stärkt!
Was habe ich bisher gemacht?
Beruflich war ich 15 Jahre als Produktmanagerin und Designerin in der Kindermode tätig, bevor ich 2001 geheiratet und eine Familie gegründet habe. Organisation, Flexibilität, Management und Belastbarkeit gehören somit seit sehr vielen Jahren zu meinen Eigenschaften.
Seit 2009 besuche ich regelmäßig die entsprechenden Ausschüsse in unserer Stadt:
2009 wurde ich sofort durch mein Engagement Elternbeiratsvorsitzende in unserem ehemaligen (kirchlichen) Kindergarten und prompt ins „kalte Wasser“ geworfen: unser KIGA sollte geschlossen werden und wir erhielten alle die Kündigung! Nach den ersten zaghaften Bemühungen bei der Stadt und der Kirche ergriff ich die Initiative, meldete Demonstrationen an und ging mit einigen Eltern aus Protest 2 Mal die Woche in unserer Innenstadt demonstrieren. Zeitgleich „studierte“ ich das Sozialgesetzbuch nach den entsprechenden Gesetzestexten für KIGA`s und KITA`s, hatte jede Menge „Elefantenrunden“, setzte mich mit der kommunalen Politik in den JH-Ausschüssen und der Verwaltung auseinander, lud den Bürgermeister zu einer „Wanderung“ zum nächsten Kindergarten ein und habe mit meinen Mitstreitern erreicht, das ein neuer Träger gefunden wurde und der einzige KIGA in unserem Stadtbezirk erhalten bleibt!
Da unser Sohn ein so genanntes „Kann-Kind“ ist, mussten wir dann doch den Kindergarten wechseln, um die Fördermöglichkeiten für ihn auszuschöpfen. Auch in der neuen (städtischen) KTS, wo ich das Personal nur loben kann, habe ich mich im Elternbeirat engagiert. 2010 sollten z. B. alle städtischen Hauswirtschaftskräfte zwecks Einsparungen zur Vermeidung eines Nothaushalts durch Cateringunternehmen längerfristig ersetzt werden. Ein Zusammenschluß aller städtischen Elternbeiräte aufgrund der Initiative meiner Kollegin im JAEB (dieser wurde erstmals am 10.11.2011 gewählt) wurde diese Einsparungsmöglichkeit gemeinsam als Elternbeiratsinitiative vor der Stadtverwaltung und im JHA erörtert, diskutiert und der Einsparungsvorschlag von der kommunalen Verwaltung wieder zurückgezogen. Eine ausgewogene Ernährung wurde somit für unsere Kinder in den städtischen KITA´s in Iserlohn gesichert!
Seit dem 10.11.2011 bin ich JAEB-Vorsitzende in Iserlohn.
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