Dirk R. Schuchardt, Duisburg

November 23, 2011 in Kandidaten2011

Mein Name ist Dirk R. Schuchardt, 39 Jahre, Diplom-Verwaltungswirt (FH), verheiratet, Vater einer Tochter (4 Jahre). Bis zur Geburt unserer Tochter habe ich bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland (=gesetzliche Rentenversicherung) im Bereich Auskunft und Beratung gearbeitet. Ein vergleichender Blick auf die Gehaltszettel meiner Ehefrau und mir hat zu einem ganz logischen Schritt geführt: Ich bleibe zuhause und kümmere mich um unsere Tochter (und auch den Haushalt <seufz>). Das Vertauschen der „klassischen“ Rollen zwischen Mutter und Vater wird immer noch vielfach bestaunt. Ich bin sehr froh darüber, diese Erfahrung machen zu dürfen.

Was ist mir wichtig?

Am wichtigsten ist mir das Wohlergehen meiner Familie. Dabei versuche ich als engagierter Vater für meine Tochter eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Deswegen war es für mich Ehrensache, im Elternrat der Kindertagesstätte mitzumachen. Vieles konnten wir Eltern vor Ort gestalten, doch gleichwohl stößt man dort an Grenzen. Je näher man sich mit dem Thema Kindergarten und frühkindliche Bildungschancen beschäftigt, desto mehr merkt man, dass man bestimmte Dinge einfach nicht mehr auf lokaler Ebene lösen kann. Die Zusammenarbeit mit den Eltern im Jugendamtselternbeirat ist für mich eine interessante Herausforderung. Aber letztendlich spielt die Musik dann doch in der Landeshauptstadt an den Schnittstellen zur Politik. Ob ich es noch erleben werde, dass der Besuch des Kindergartens von Anfang an für alle Kinder in NRW kostenlos sein wird? Wahrscheinlich nicht – aber ich will nichts unversucht lassen und für dieses Ziel meinen Beitrag leisten. Wichtig ist mir auch bei dem ganzen „Bildungswahnsinn“ den man heute auf die Kinder loslässt, dass die Kurzen immer noch Kind sein dürfen. Auch die Erzieherinnen und Erzieher dürfen wir dabei nicht aus dem Blick verlieren. Sie leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag für den Bildungsstart der Kinder (und das nicht erst seit dem Kibiz). Das gehört gesellschaftlich anerkannt, aber auch entsprechend bezahlt.

 

Kann ich mir für den LEBR Zeit nehmen?

Ich beabsichtige mindestens bis zum Ende des 1. Schuljahres (=Sommer 2014) unserer Tochter nicht wieder arbeiten zu gehen. Danach werde ich sowieso nur in Teilzeit arbeiten. Somit bleibt mir u. a. auch genug Zeit, mich im und für den Landeselternrat zu engagieren.

 

Was habe ich bisher gemacht?

Beruflich habe mich u. a. als stellvertretender Vorsitzender unseres Personalrates für die Interessen meiner Kolleginnen und Kollegen eingesetzt. Gremienarbeit und das damit verbundene Suchen und Ringen nach den bestmöglichen Lösungen ist mir also nicht unbekannt.

Nebenberuflich biete ich mit Seminare und Vorträgen rund um die Rente, aber auch zu Themen wie Social Media Marketing (Facebook & Co.) an. Mediale Erfahrungen sammle ich mit einer Art „Internetfernsehen“, welches sich schwerpunktmäßig mit Rententhemen beschäftigt. Insoweit bin ich ganz erfolgreich wenn es darum geht, mitunter komplizierte Sachverhalte verständlich an die Frau und an den Mann zu bringen.

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