Nicola Spilker, Stadt Herford

November 21, 2011 in Kandidaten2011

Mein Name ist Nicola Spilker. Ich bin 31 Jahre alt, Diplompädagogin und derzeit halbtags in der Erwachsenen­bildung im Bereich Bildungsplanung und Personalentwicklung tätig. Mein Mann Dominik (31) und ich leben mit unseren Kindern Justus (3 ¾) und Julius (1 ¼) in Herford.

Was ist mir wichtig?

Da meine Kinder in unterschiedlichen Einrichtungen untergebracht sind, habe ich Einblick in die Betreuung von U3- und Ü3-Kindern. Dabei wird immer deutlich, wie unterschiedlich die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersstufen und wie sinnvoll konkret zugeschnittene Betreuungsangebote sind. Obwohl alle Erzieher/innen sehr bemüht sind, bleibt es nicht aus, dass manches Projekt aufgrund fehlender Zeit- oder Personal­ressour­cen nicht durchgeführt werden kann und das ein oder andere Angebot auf der Strecke bleibt. Meiner Meinung nach ist es der Auftrag der Elternbeiräte der einzelnen Kita’s die Erzieher/innen zu unterstützen, damit für alle Kinder gute Lebens- und Lernbedingungen geschaffen werden können.

Den JAEB möchte ich gern dafür nutzen, um einrichtungsübergreifende Handlungsbedarfe zu erörtern und gegebenenfalls Projekte und Maßnahmen zu initiieren. Dabei steht für mich der Netzwerk­gedanke im Vordergrund. Mein Ziel ist es, dass die verschiedenen Kita’s von einander lernen können und so das Kita-Leben aller vereinfacht und optimiert werden kann. Man muss das Rad ja nicht jedes Mal neu erfinden. Im Idealfall schaffen wir in diesem ersten Jahr des JAEB eine Plattform, von der Kinder und Eltern noch viel profitieren können.

Von der Tätigkeit im LEBR erhoffe ich mir weitere Einblicke in die Arbeit anderer Kitas, um Anregungen und Problemlösungsstrategien für die Herforder Einrichtungen zu erhalten. Bei grundsätzlichen Veränderungs­bedarfen bietet diese Forum zusätzlich den entsprechenden Rahmen Verbesserungen anzustoßen.

Kann ich mir für den LEBR Zeit nehmen?

Als Teilzeit-Mama stehe ich vermutlich wie die Meisten mit begrenzter Zeit zur Verfügung. Da mir die Arbeit auf Kita- und Stadtebene sehr wichtig ist habe ich bislang immer die nötigen Freiräume dafür schaffen können. Ebenso würde es sich mit dem LEBR verhalten.

Was habe ich bisher gemacht?

Es ist mein erstes Jahr als Elternbeirat in der Kita meines ältesten Sohnes.

Ich bin seit mehreren Jahren in der Bildungsplanung tätig. Die Organisation und Koordination von Veran­staltungen gehört zu meinen täglichen Aufgaben, so dass alle organisatorischen Aufgaben der JAEB-Arbeit für mich keine Herausforderung darstellen. Da ich mein Studium der Erziehungswissenschaften nicht auf Schule oder Unterricht, sondern Jugend-, Erwachsenen- und Weiterbildung ausgerichtet habe, ist die inhaltliche Arbeit im JAEB Neuland für mich. Durch meinen beruflichen Hintergrund bin ich für solche Themen zwar sensibilisiert, bringe jedoch keine praktische Erfahrung mit. Ich bin ein offener, kommunikativer Mensch, der gern netzwerkt und sich mit anderen austauscht. Diese Eigenschaften kamen mir bei meiner bisherigen Beiratstätigkeit zugute.

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